Nicht der Feuerbrand tötet Hochstammbäume, sondern die unwissenden Behörden!!!
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In diesen Tagen starten die unsinnigen Rodungsaktionen in Kantonen Thurgau und St.Gallen. Es werden in einem Kurs Gemeindevertreter zu angeblich qualifizierten Feuerbrandexperten gemacht. Das kann doch nicht in einem Nachmittag geschehen?
Diese angeblichen Spezialisten werden ab Freitag durch die Obstbaugebiete der Ostschweiz ziehen mit dem Auftrag jeden befallenen Obstbaum zum Tode zu verurteilen! Dabei gibt es einen realen Hoffnungsschimmer am Horizont, es ist nämlich bewiesen das sich ein Hochstammbaum nach guter und sorgfältiger Pflege nach 1 bis 2 Jahren wieder sehr gut erholen kann.
Erholen heisst: Er trägt nach dieser Zeit die selbe Menge Obst und ist kerngesund! (www.sf.tv / Schweiz Aktuell vom 5.6.07, Peter Schildknecht aus Mörschwil)
Wenn man bedenkt, dass jeder 100 jährige Apfel- oder Birnenbaum für vier Menschen den Sauerstoff liefert, kann es doch nicht sein, dass tausende von Bäumen gefällt werden?!
Ich wüsche mir, dass der Bund im nächsten Jahr eine Spritzung vom Antibiotika Streptomycin bewilligen wird. Dieses Atibiotika muss während einer bestimmten Zeit gespritzt werden, um den Befall der Kulturen mit dem gefährlichen Feuerbranderreger zu verhindern. Denn wenn es nicht bewilligt wird, wird die Realität in der Migros und im Coop so aussehen, dass wir nur noch Aepfel und Birnen aus dem benachbarten Deutschland, Oesterreich oder New Zealand angeboten bekommen. Der grosse Witz daran ist, dass genau diese Länder Streptomycin zur bekämpfung von Feuerbrand einsetzen dürfen!
Behörden, Forschungsanstalten, Medien nehmt euch in Acht was Ihr mit unserer schönen Ostschweizer Obstkulturen macht!!!
02. Juli 2007 um 17:45
Die Hochstammbäume müssen im grossen Stil geschützt werden. Antibiotika muss ebenfalls drastisch eingesetzt werden. Feuerbrand bedroht ganze Existenzen in der Ostschweiz. Bauern, auf in der Kampf!
04. Juli 2007 um 12:49
Auch ich bin der Meinung, dass der unsinnige “Baummord” verhindert werden muss! Aber welche rechtliche Möglichkeiten stehen den betroffenen Baumbesitzern zur Verfügung?
04. August 2007 um 15:03
Es ist unverzeihlich, wie mit einem längst überholten Behandlungskonzept des Bundes, resp. der Kantone gegen die vom Feuerbrand befallenen Hochstammobstbäume vorgegangen wird. Hochstammbäume sind ein markanter, wertvoller Teil unserer Kulturlandschaft (Lebensraum für Insekten und Singvögel) und es darf nicht sein, dass dieses Gut einem kurzsichtigen Aktionismus zum Opfer fällt.
Es ist gibt zahlreiche Obstbauern, die mit dem lokalen Rückschnitt der Bäume bei Feuerbrandbefall gute Erfahrungen gemacht haben. Die Bäume können sich durchaus erholen. Es ist längst bekannt: Mit dem Feuerbrand müssen wir leben lernen! Er wird sich bei uns genauso wenig wirksam bekämpfen lassen wie im grenznahen Ausland. Das sollten endlich auch unsere Behördenvertreter begreifen.
Wer eine Verfügung zum Roden der Bäume erhalten hat, kann diese anfechten und eine Neubeurteilung verlangen. ZB. im Herbst 2007 oder Frühling 2008. Nur Mut!
09. August 2007 um 12:34
Hallo!
Ich arbeite derzeit mit den Fragen des Feuerbrands. Es sieht so aus, dass viele Birnbäume zu Opfer fallen obwohl sie nur von Pseudomonas syringae befallen sind. Hat jemand auch diese Erfahrungen? Wie sehen die Symptome dann genau aus? Was wird gemacht. Hilft ein Rückschnitt oder schadet er eher beim Pseudomonas-Infektion?
18. Juni 2008 um 18:23
für jedes bobo wird antibiotika verschrieben, also…..
dann die Aemter… ab 1291 haben wir die Vögte von den Burgen und Schlössern vertrieben, und heute? es is bequemer zu nicken.
EU… alles Bödsinn