Formel 1 in der Schweiz. Nationalrat besoffen?
Unglaublich! 97 Nationalräte mussten heute morgen in globo besoffen gewesen sein. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Antrag von Ulrich Giezendanner (SVP / AG) mit 97:77 Stimmen gut geheissen wurde. Und es zeigt sich einmal mehr, dass die SVP einen an der Waffel hat. Es gäbe wohl tatsächlich wichtigere Themen, mit denen sich die Politiker beschäftigen sollte.
Fakt: Der Nationalrat hat also der Änderung zum Strassenverkehrsgesetz zugestimmt und nun ist es wieder möglich, Formel 1 Rennen in der Schweiz auszutragen.
Wo sollte eine solche Rundstrecke zu stehen kommen? Und diskutieren wir nicht schon genug über CO2, Feinstaubwerte, Umweltbelastungen etc.?!
05. Juni 2007 um 14:10
Das bringt u.a. dem Tourismus etwas. Und warum etwas verbieten, das tausende Touristen anzieht? Immer alles verbieten, wunderbar, weiter so… tsss. Das ewige Theater mit dem CO2 ist reine Hysterie. Die Schweiz macht genug für den Umweltschutz! Wenn jedes Land so haushalten würde hätten wir massiv weniger Probleme mit dem CO2, etc.
Es muss nicht nur Formel 1 sein, nun können auch Töffrennen, Markencups, etc wieder in der Schweiz ausgetragen werden. Plätze für solche Rennen sind schnell gefunden!
05. Juni 2007 um 22:14
…da sieht man wieder einmal klar, wie ernst es unseren gut bürgerlichen SVP Politikern und ihrem Anhang mit dem Umweltschutz wirklich ist. Obwohl Kampf dem Klimawandel zum Thema Nr. 1 in der Schweizer Bevölkerung geworden ist, wird ein Zeichen gesetz, das kontraproduktiver kaum sein könnte. Hoffen wir, der Ständerat sei vernünftiger in dieser Sache…
05. Juni 2007 um 22:22
Schade nur, dass man Giezendanners Fürze nicht in der Biogasanlage zu höherwertiger Energie veredeln kann. Das wäre dann wirklich das einzige, wozu sie noch nützlich sein könnten.
Da bleibt halt nur noch eines: Wählt diese ewiggestrigen und autoversessenen Narren endlich ab. Im Oktober ist die Zeit reif dazu.
06. Juni 2007 um 13:17
hey bup
Wusstest du, dass der ökologische Fussabdruck der Schweiz höher ist als seine Kapazität? Man denkt heute noch oft, dass die Schweiz es versteht mit dem Klima umzugehen, ist aber lange nicht mehr so. Ganz oben stehen immer noch die Entwicklungsländer, so kommt es vorläufig zu einem Ausgleich, global gesehen. Doch wenn die Spitzenreiter in Sachen Luftverschmutzung und Länder wie die Schweiz (welche auch weit oben liegt), sich solche “Spässe”, wie Formel 1 en Suisse, erlauben, dann müssen wir wahrhaftig Giezendanners Fürze in brauchbare Energie umwandeln, denn wozu soll er sonst nützlich sein?
06. Juni 2007 um 14:23
Ist genau nach meinem Gusto
Werde in Kürze den ersten Wasserstoffbetriebenen F1-Boliden in der biederen Schweiz entwickeln. Hat da jemand CO2 gesagt? Diese Linkdenker haben immer noch nicht kapiert was wirklich Grün ist ts,ts
06. Juni 2007 um 14:28
Als guter schweizer Bürger versucht man immer wieder etwas für die Umwelt zu tun. Aber es ist in Tat und Wahrheit immer schwieriger… ÖV teuer, Fahrzeuge mit Hybridantrieb oder Elektroantrieb schweineteuer, Strompreise steigen… etc. Kurz gesagt Umweltschutz kann sich nicht jeder leisten.
Am besten wir steigen wieder um aufs Pferd, (er)frieren im Winter weil die Heizungen verboten wurden und hören auf zu Atmen… dann könnten wir vielleicht den CO2 Ausstoss und die Feinstaubbelastungen - die seit Messbeginn (ca. mitte 20Jh!) noch nie so hoch waren - verringen oder ganz einstellen…
Bis die Formel 1 wirklich wieder in der Schweiz zu Gast sein wird, wenn überhaupt, vergehen mindestens noch 8-10 Jahre. Osteuropa und Asien ist da, nicht zu letzt wegen den Vorschriften, interessanter.
08. Juni 2007 um 07:54
Ich begrüsse sehr, dass dieses längst nicht mehr zeitgemässe Verbot am fallen ist. Diskussionen über Umweltschutz im Zusammenhang mit sportlichen Veranstaltungen sind müssig! Es geht hier auch um die Oekobilanz pro Kopf und da müssen sich in erster Linie die Veranstalter im Bereich Fussball und Eishockey an der Nase nehmen. Zudem kenne ich keine Krawalle die bei Motorsportveranstaltungen entstanden sind. Die Begeisterung am Motorsport ist gross in der Schweiz! Warum gibt es immer wieder Mitbürger, die meinen sie müssten hier bervormunden? Der eine liebt Sushi der andere Rösti! Was solls?
02. Juli 2007 um 17:43
Es braucht kein Formel-1-Rennen und Rennstrecke in der Schweiz. Völlig überflüssig und umweltschädigend!