Tschüss FCSG!

calla.jpgDer FC St.Gallen muss in die Barrage. Ja. Er hat eine Saison lang in der Super League gedümpelt und darf jetzt den Lohn entgegennehmen. Schlimm, schlimm, dass man die hochbezahlten Mimosen auf dem Fussballfeld auffordern muss, sich endlich den Hintern aufzureissen. Das jedenfalls zeigt dieser Auszug aus einem “Fachartikel” im St.Galler Tagblatt vom 14.05.08, in welchem Andreas Werz schreibt:

“Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und so ist zu hoffen, dass sich die Spieler am Samstag und am Dienstag zusammenraufen und sich der immensen Bedeutung dieser beiden Partien für Club und Region bewusst sind. Zweimal 90 Minuten selbstloser Einsatz, bedingungsloser Kampf, Stolz, Ehre und Verantwortungsbewusstsein – ist das zu viel verlangt? Während zweimal 90 Minuten all die Misstritte in den 36 Meisterschaftsspielen zuvor ausblenden, Animositäten vergessen, das eigene Ego zurücknehmen, sich vollumfänglich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, sich was trauen, mutig sein – die Festung Bellinzona muss doch einzunehmen sein.”

Umso schlimmer, als dass das Espenmoos mal für mal ausverkauft ist und es die Fussballer offenbar nicht fertig bringen (wollen), ihre sportlichen bzw. technischen Mängel durch Leidenschaft, Einsatz und Herz wettzumachen. So ist es eben, wenn Geld im Spiel ist. Leidenschaft und Herzblut findet nur noch in der Fankurve des Stadions statt. Diejenigen (auf dem Feld) aber, die richtig schön Geld abkassieren, die jammern und vergessen dabei, dass sie hochprivilegiert sind. Gescheht euch recht, FCSGler, vielleicht ist in der Challenge League alles einfacher… nicht nur des neuen Stadions wegen!

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