Archiv für Mai 2008

fröhliches untergehen

Montag, 19. Mai 2008

ich hoffe das die ewigen schönredereien der verbandsleitung inkl. der meisten spieler gegen bellinzona belohnt werden ;-).

zelli und der torhüter sind meiner meinung nach die einzigen denen ein erhalt in der super leage zu gönnen wäre. diese haben meiner meinung nach wirklich für den fcsg gekämpft.

auch mir tut es, schon die ganze saison, weh was der fcsg sportlich auf den rasen bringt.

ich glaube dass der fcsg nur durch einen gründlichen “frühlingsputz” zu einem starken verein reift, der den fans ( und auch mir ) wieder freude macht.

in dem sinne … hopp bellinzona

Verzweifelter FC Thun

Donnerstag, 15. Mai 2008

fcthun.jpgWie verzweifelt muss ein Sportclub sein, um diese Männer (Buebe? Bild: blick.ch) wieder im Trainingsbetrieb zu integrieren (siehe Meldung unten von www.fcthun.ch)? Dabei müsste sich die Vereinsführung wohl im Klaren sein, dass der Imageverlust des Klubs noch um einiges anwachsen dürfte.

Verurteilte Spieler wieder im Trainings- und Spielbetrieb

Mit dem Empfang des strafrechtlichen Urteils wurde das erstinstanzliche Strafverfahren in der sogenannten “Sex-Affäre” abgeschlossen. Es ist davon auszugehen, dass weder die Verteidigung, noch die Staatsanwaltschaft appellieren werden. Damit dürfte die strafrechtliche Aufarbeitung dieser Sache definitiv abgeschlossen sein. Die Spieler haben für ihre Straftat Sühne getan, bzw. sie werden es durch Bezahlung der Bussen und der Genugtuung an das Opfer noch tun, womit für den FC Thun kein Anlass besteht, die beiden Spieler der 1. Mannschaft sowie die beiden U21-Nachwuchsspieler nochmals zu bestrafen. Deshalb werden sie per sofort in den Spiel- und Trainingsbetrieb reintegriert. Um inskünftig derartige Vorfälle möglichst unterbinden zu können, wurde bereits ein Verhaltenskodex ausgearbeitet und die Spieler wurden bezüglich dieser Problematik sensibilisiert. Damit ist diese Sache für den FC Thun abgeschlossen.

Ein Verhaltenskodex ist gut und recht und dürfte vorallem kurzfristig in den Köpfen der Spieler hängen bleiben. Doch was ist nächstes Jahr? Der FC Thun hätte sich nach diesen Vorfällen klar und deutlich von den fehlbaren Männern (Buebe?) distanzieren müssen, hiesst im Klartext: tschüss zäme! Ich würde meine Kinder jedenfalls nicht zum FC Thun ins Training bringen….

Tschüss FCSG!

Mittwoch, 14. Mai 2008

calla.jpgDer FC St.Gallen muss in die Barrage. Ja. Er hat eine Saison lang in der Super League gedümpelt und darf jetzt den Lohn entgegennehmen. Schlimm, schlimm, dass man die hochbezahlten Mimosen auf dem Fussballfeld auffordern muss, sich endlich den Hintern aufzureissen. Das jedenfalls zeigt dieser Auszug aus einem “Fachartikel” im St.Galler Tagblatt vom 14.05.08, in welchem Andreas Werz schreibt:

“Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und so ist zu hoffen, dass sich die Spieler am Samstag und am Dienstag zusammenraufen und sich der immensen Bedeutung dieser beiden Partien für Club und Region bewusst sind. Zweimal 90 Minuten selbstloser Einsatz, bedingungsloser Kampf, Stolz, Ehre und Verantwortungsbewusstsein – ist das zu viel verlangt? Während zweimal 90 Minuten all die Misstritte in den 36 Meisterschaftsspielen zuvor ausblenden, Animositäten vergessen, das eigene Ego zurücknehmen, sich vollumfänglich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, sich was trauen, mutig sein – die Festung Bellinzona muss doch einzunehmen sein.”

Umso schlimmer, als dass das Espenmoos mal für mal ausverkauft ist und es die Fussballer offenbar nicht fertig bringen (wollen), ihre sportlichen bzw. technischen Mängel durch Leidenschaft, Einsatz und Herz wettzumachen. So ist es eben, wenn Geld im Spiel ist. Leidenschaft und Herzblut findet nur noch in der Fankurve des Stadions statt. Diejenigen (auf dem Feld) aber, die richtig schön Geld abkassieren, die jammern und vergessen dabei, dass sie hochprivilegiert sind. Gescheht euch recht, FCSGler, vielleicht ist in der Challenge League alles einfacher… nicht nur des neuen Stadions wegen!