Archiv für die Kategorie ‘Amtsschimmel’

SBB sperrt sich gegen Suprise

Freitag, 10. Oktober 2008

Surprise Verkäufer

Das Strassenmagazin “Suprise” muss aus den Bahnhöfen abziehen, weil die SBB die Bewilligung für den Verkauf des Magazins auf ihren Arealen per 1. Januar 09 aufhebt. Wenn man weiss, dass ein Viertel der Surprise-Magazine an den Bahnhöfen verkauft werden, so ist dieser Entscheid eine Kathastrophe. Der soziale Hintergrund von Surprise (Integrationsprojekt für sozial benachteiligte Menschen) verdient eigentlich breite Unterstützung. Aber die SBB macht genau das Gegenteil, denn mit der Begründung “kundenfreundliche Bahnhöfe” untergräbt das Staatsunternehmen das Projekt. Ja, es sind “Sozialfälle”, die Surprise verkaufen, aber sie tun was! Die SBB teilt mit dieser Massnahme also explizit allen mit, dass Surprise der Qualität im Erscheinungsbild ihrer Bahnhöfe schadet. Wenn die SBB nur gleich konsequent wäre bei allen pöbelnden, saufenden, rauchenden und herumlungernden Jugendlichen, die mich auf meiner regelmässigen Heimfahrt und Ankunft am Bahnhof doch erheblich mehr stören, als eine freundliche Zeitungsverkauferschar.

Schade, dass ein so grosses und einflussreiches Unternehmen an so schwachen Punkten ansetzen muss, um zu punkten!

Big Brother… Real, keine Satire!!

Mittwoch, 29. August 2007

kamera.jpgZweieinhalb Millionen Franken wurden vom St. Galler Stadtparlament gesprochen, um die totale Kameraüberwachung auf Stadtgebiet zu installieren. 36 Kameras und Geräte für deren Steuerung werden also aufgestellt. So wird nicht nur das neue Stadion überwacht, sondern auch Stadtgebiet auf dem freie Bürger sich bewegen. Bald sind wir so weit wie in Deutschland (“Bundestroyaner sind spähbereit”). Eine Frechheit, das grenzt an Freiheitsberaubung!

Nicht der Feuerbrand tötet Hochstammbäume, sondern die unwissenden Behörden!!!

Mittwoch, 06. Juni 2007

obstbume_w480_h_m.jpg

In diesen Tagen starten die unsinnigen Rodungsaktionen in Kantonen Thurgau und St.Gallen. Es werden in einem Kurs Gemeindevertreter zu angeblich qualifizierten Feuerbrandexperten gemacht. Das kann doch nicht in einem Nachmittag geschehen?

Diese angeblichen Spezialisten werden ab Freitag durch die Obstbaugebiete der Ostschweiz ziehen mit dem Auftrag jeden befallenen Obstbaum zum Tode zu verurteilen! Dabei gibt es einen realen Hoffnungsschimmer am Horizont, es ist nämlich bewiesen das sich ein Hochstammbaum nach guter und sorgfältiger Pflege nach 1 bis 2 Jahren wieder sehr gut erholen kann.

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CO2 Histerie

Dienstag, 06. März 2007

Gleich vorneweg, es ist schon bedenklich wieviel CO2 wir produzieren und wir müssen was dagegen unternehmen. Einfach mal dass das klar ist. :-)

Es nervt mich gewaltig das Geplapper über die CO2 Reduktion. Autos hier verbieten, Flugzeuge da verbieten, Benzinpreis hier hochschrauben damit wir auf den ÖV umsteigen, und und und. Verdammt, wie wollen wir normalen Bürger CO2 reduzieren, wenn keine oder und Alibialternativen aufgetischt bekommen?? Bspw. das Auto, es gibt bereits serienreife Technologien, die fast keins oder gar kein CO2 produzieren. Der Toyota Prius ist so ein Beispiel. Aber wie soll man sich so ein Wagen, der als Grundmodell 38000 Stutz kostet, jemand mit mittlerem oder niedrigen Einkommen finanzieren? Leasen? Klar, dann verschuldet sich der kleine Bürger noch mehr, super!! Vielleicht mal Steuererlässe oder Versicherungboni gewähren?? Nein, dann kann ja nicht mehr kassiert werden!! Lieber blöd über einen Ökorappen beim Benzin/Diesel debattieren. ÖV? Super, die Preise steigen ins unermessliche und die Leistung und der Komfort (Stehplätze zum gleichen Preis…) wird heruntergeschraubt… Hauptsache dem Bürger wird aus x welchen Gründen auch immer, noch mehr Geld aus der Tasche gezogen und ja keine wirklichen Alternativen bieten!! Ich würde sehr gerne auf ein Elektro- oder Hybridfahrzeug umsteigen, aber ich kann es mir beim besten Willen nicht leisten.

Europäische Winkeladvokaten

Donnerstag, 15. Februar 2007

geld_zdf_dpa.jpgEuropa hackt wiedermal auf die Schweiz ein. Diesmal konstruieren die vereinigten europäischen Denker einen Zusammenhang zwischen einem Freihandelsabkommen aus dem Jahr 1972 und den maroden Staatskassen der EU. Sie drohen mit Strafzöllen und wollen der Schweiz ihr Steuersystem aufzwingen.
Das Verhalten der EU lässt nur zwei Möglichkeiten zu:

A) Die Europäer haben 35 Jahre lang den Text nicht verstanden, den sie unterschrieben haben.

B) Die Europäer interpretieren nach 35 Jahren Treu und Glauben einen unterschriebenen Vertrag einfach neu zu Ihren Gunsten.

Beides keine sicheren Grundlagen, um mit den Damen und Herren Geschäfte zu machen. Die EU nervt gewaltig!