Die Sendung Arena soll am 6.6.08 ohne die SVP stattfinden. Das, obwohl das Thema der Sendung “SVP-Spaltung: was jetzt?” heisst. Die SVP verdreht einmal mehr die Tatsachen und lässt alle anderen als Deppen dastehen. Dies liest man heute auf ihrer offiziellen Website:
Arena über SVP findet ohne SVP statt
(SVP)
Die heutige Arena-Sendung will sich mit der aktuellen Situation in der SVP befassen. Die Parteileitung hat entschieden, dass Nationalrat Ueli Maurer als langjähriger Parteipräsident am besten geeignet ist, dort die Partei zu vertreten. Er kennt die SVP seit vielen Jahren aus nächster Nähe. Leider hat sich die Arena-Redaktion geweigert, ihn einzuladen. Daher wird die heutige Sendung ohne SVP-Beteiligung stattfinden
Bis zuletzt beharrte das Fernsehen darauf, dass Parteipräsident Toni Brunner an der Sendung teilzunehmen habe, obwohl die anderen Parteien nicht auf gleicher Stufe vertreten sein werden. Andere vom Fernsehen gewünschte Parteileitungsmitglieder sind heute Abend aufgrund anderer Verpflichtungen verhindert. Eine sinnvolle Diskussion über eine Partei, die nicht bzw. nur durch eine unmittelbar vor dem Austritt stehende Person (NR Hans Grunder) vertreten ist, wird damit verunmöglicht.
Das Schweizer Fernsehen unter Führung von Chefredaktor Ueli Haldimann verfolgt offensichtlich das Ziel der Ausgrenzung und Verunglimpfung der SVP. Deshalb wird alles unternommen, um die SVP zu schwächen. Damit erklärt sich, weshalb Nationalrat Ueli Maurer als starker und äusserst erfahrener Diskussionsteilnehmer vom Staatsfernsehen daran gehindert wird, an der heutigen Arena teilzunehmen. Die SVP bedauert dies ausserordentlich.
Ganz besonders daneben: das Schweizer Fernsehen will die stärkste Person, nämlich den Parteipräsidenten Toni Brunner in der Sendung haben. Das SVP-Statement “.. verfolgt offensichtlich das Ziel der Ausgrenzung und Verunglimpfung der SVP.” ist doch einfach nur gelogen. SVPler, ihr seid daneben und gehört in die hinterste, verstaubte Grummelzwerg-Schublade. Diese Reaktion der Partei bedeutet doch einfach nur, dass Toni Brunner ganz offensichtlich eine - wie von vielen Stellen beschriebene - Marionette ist und die Anliegen der Partei nicht genügend vertreten kann. Arme, arme, SVP!
Steht doch wenigstens zu eurem Mist und lasst es endlich bleiben, eure selbstverschuldeten Misserfolge immer allen anderen - getreu nach dem Motto “Wir haben nicht, sie haben auch!” - in die Schuhe zu schieben.